Der Autor Egid Braun

Egid Braun engagiert sich seit 1975 konsequent für Pressefreiheit, Bürgerrechte, Natur- und Umweltschutz. Mitglied bei AMNESTY INTERNATIONAL.

Er lebt – nach längeren Aufenthalten in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein – gegenwärtig mit Ehefrau Christiane, Dogge Aisha, Katze Schneewittchen, Araber- und Island-Pferden in Berlin und in Templin in der Uckermark. Weiterhin schriftstellerische Tätigkeit sowie gelegentlich Arbeiten als Hobby-Bildhauer, z.B. Bronzeplastik „Spirit of the Desert- Arabischer Hengst“ (Foto).

E-Mail: egidbraun@mardo-verlag.de

Zeitleiste

1951

Egid-Xaver Braun wurde im Sommer 1951 – im Sternbild des Löwen – in dem 250-Seelen-Dorf Pelchenhofen geboren. Das Bauerndorf auf der Hochfläche des Oberpfälzer Jura wurde im 13.Jahrhundert gegründet von einem Adligen namens Pelo oder Pella, heute ist es ein Stadtteil von Neumarkt in der bayerischen Oberpfalz.

In seinem Geburtsort besuchte Egid Braun die Volksschule bis zur 5.Klasse, danach das Humanistische Gymnasium (Willibald-Gluck-Gymnasium) in Neumarkt. Sechs Jahre Internat „Missionsseminar St.Paulus“ des Herz-Jesu-Ordens in Neumarkt.

1951

1971

Abitur (Großes Latinum, Kleines Graecum), danach achtzehn Monate Wehrdienst beim Flugabwehrbataillon 4 in Regensburg. Da EB die Reserveoffiziers-Laufbahn abgelehnt hatte, wg. frühestmöglicher Aufnahme eines Studiums, diente er als einfacher Stabsdienstsoldat und Jeep-Fahrer, war Vertrauensmann der Mannschaften.

1971

1972 - 1978

Oktober 1972 bis Sommer 1978 Studium der Soziologie, Volkswirtschaft und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1978 dort Staatsexamen als Diplom-Soziologe.

Während des Studiums journalistische Praktika bei: SÜDDEUTSCHER ZEITUNG (bei Karl Mekiska, Nachrichten-Chef der SZ; EB gewinnt zwei von drei journalistischen Wettbewerben unter den ca. dreißig studentischen Teilnehmern); Film-Praktikum bei Eberhard Hauff; Hörfunk-Praktikum beim BAYERISCHEN RUNDFUNK ( bei Dr. Eglof Schweiger), erste Radio-Sendung über „Forschungs-Politik in Deutschland“);  Fernseh-Praktikum beim BR-Fernsehen (bei Dr.Tilman Steiner, Kulturpolitik; erster eigener TV-Bericht und Mitarbeit an einer 45-Minuten-Sendung über Kabel- und Satelliten-Fernsehen);

1972 - 1978

1979

Hospitant beim BR-Fernsehen; danach Radio-Reporter beim BR-Hörfunk, erste Live-Moderation einer einstündigen Radiosendung; 

1979

1980

Festanstellung beim BR-Fernsehen als Redakteur (RUNDSCHAU, ABENDSCHAU AKTUELL etc.);

1980

1981

Wechsel in die neugegründete Redaktion Ökologie des BR-Fernsehens als stellvertretender Redaktionsleiter; da der Leiter der Redaktion wegen seiner Funktionen in Personalrat und Gewerkschaft RFFU zur Hälfte vom Dienst freigestellt und die dritte Redakteursstelle noch vakant ist, leistet EB den größten Teil der redaktionellen Tätigkeiten selbst. Er konzipiert, vergibt und betreut u.a. die erste 45-Minuten-TV-Dokumentation über Photovoltaik („Kraft durch Sonne“) im deutschen bzw. europäischen Fernsehen, die – außer in Dritten Programmen – auch in der ARD, im ORF u.a. Sendern ausgestrahlt wird und bahnbrechende Wirkung beim Ausbau der Photovoltaik entfaltet. EB produziert als Autor und Regisseur selbst die 45-Minuten-TV-Dokumentation „Der lautlose Tod – Die Hintergründe des Nadelbaumsterbens“; Es ist die erste TV-Sendung in Europa (bzw. weltweit), die detailliert den Kausalzusammenhang von Umweltbelastung und Waldsterben nachweist. Sendung in dritten ARD-Programmen (BR, SWR etc.) sowie in Italien (RAI), Kanada, Frankreich, Namibia, jedoch nicht in der ARD, da BR-Chefredakteur Mühlfenzl opponiert. Im März 1982 produziert EB einen ca. Fünfminütigen TV-Bericht in den ARD-TAGESTHEMEN über das alarmierend zunehmende Waldsterben in Europa, in dem er auch die heimlich selbst gedrehten Filmaufnahmen aus dem tschechoslowakischen Erzgebirge bei Chomutov zeigt, die das bisher systematisch verheimlichte großflächige Waldsterben höchst eindrucksvoll dokumentieren.

1981

1982

kündigt EB seine unbefristete Planstelle als Fernsehredakteur beim BR und arbeitet als Autor und Regisseur von TV-Dokumentationen, über ökologische und kulturelle Themen, sowie ca. drei Jahre lang als Nebenerwerbs-Bergbauer im Berchtesgadener Land:

1982

1983

„Zahlen fürs Überleben – Was kostet die Rettung des deutschen Waldes?“. EB zeigt in dieser 45-Min.-TV-Dokumentation, daß die Schäden durch Umweltverschmutzung, z.B. durch großflächiges Waldsterben, den Steuerzahler sehr viel teurer zu stehen kommen als sofortige energische technische Maßnahmen zur Luftreinhaltung, wie z.B. Rauchgasentschwefelung.

1983

1984

Geburt der Tochter Ramona in Berchtesgaden (wo EB auf einem Einödhof zwischen Roßfeld und Obersalzberg als Nebenerwerbs-Bergbauer lebt).

1984

1985

u.a.: „Die Natur schlägt zurück – Ökologie in der Landwirtschaft“; EB zeigt in dieser 45-Min.-Dokumentation die Vorzüge ökologischer Landwirtschaft gegenüber der konventionellen auf und weist auf die gravierenden Gesundheitsprobleme und Umweltschäden durch den massiven Einsatz von Pestiziden hin.

Geburt des Sohnes Philipp in Neumarkt/Opf.

1985

1986

“Wenn die Lawinen kommen – Das Waldsterben bedroht den Alpenraum“

1986

1987

„Am Anfang ans Ende denken – Recycling auf dem Prüfstand“;

1987

1988

„Von Grünröcken und Schwarzkitteln – Ökologische Defizite der Jagd“

1988

1989

„Freie Fahrt ins Chaos – Plädoyer für eine ökologische Verkehrspolitik“. Egid Braun stellt die deutsche Verkehrspolitik auf den Prüfstand und zeigt ökologisch fortschrittliche Alternativen auf.

1989 beendet EB seine Tätigkeit beim BR-Fernsehen, nachdem wieder einmal eine TV-Dokumentation („Freie Fahrt ins Chaos – Plädoyer für eine ökologische Verkehrspolitik“ , vgl. dazu den Bericht im Magazin SPIEGEL Nr. 47/1989, S.98-103) von BR-Hierarchen behindert und bei der rundfunkrechtlichen Abnahme verstümmelt wurde.

1989 publiziert Egid Braun sein medienpolitisches Sachbuch „Die Eunuchen – Erlebnisse, Beobachtungen, Analysen und Meinungen eines BR-Fernsehjournalisten“. Es ist die bislang einzige Buchveröffentlichung in Deutschland, die umfassend und ungeschminkt die Realität der Abläufe und Machtstrukturen in einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender schildert. Fast alle Printmedien in Deutschland bewerteten dieses einzigartige Dokument der Zeitgeschichte positiv, zum Beispiel schrieb

Der SPIEGEL dazu: „eine aufschlußreiche Mischung aus Kampfschrift und Report….erfrischend wie ein Stoß Sauerstoff.“ „Eine Fülle von scharf beobachteten BR-Figuren…ein farbiger Insider-Bericht mit Seltenheitswert.“

1989

1992

Ehescheidung. EB produziert von 1991bis 1997 eine Reihe von kommerziellen Videos im Auftrag u.a. von WELTBILD  und BMG (BERTELSMANN MUSIC GROUP) sowie eigene Video-Dokumentationen.

1992

2001

Eheschließung mit Ärztin (Fachärztin Psychiatrie/Psychotherapie, FÄ f. Allgemeinmedizin und Naturheilkunde) und Malerin.

2001

2005

Erscheint EBs erster Roman „Siegfried und die Schmetterlinge“ – ein Werk in der Tradition kritischer Journalistenromane wie Strindbergs „Schwarze Fahnen“ und Kracauers „Georg“.

2005

2010

Publiziert EB den spirituellen Roman „Gayatri“, der sich intensiv mit der indischen Vedanta-Philosophie und dem materialistischen Weltbild des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigt.

2010

2018

Erscheint Egid Brauns monumentaler historischer Roman „Der bewaffnete Philosoph“ über Alexander den Großen (ca. 800 Seiten); im Fokus dieses Werks steht die psychische und geistige Entwicklung des Makedonenprinzen, der in nur zwölf Jahren ein Weltreich eroberte und die Geschichte maßgeblich beeinflußt hat.

2018
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